
Leistung
Verputzarbeiten innen und außen
Der Putz ist die Schicht, auf der alles andere steht. Ist er falsch gewählt, hilft auch die beste Farbe darüber nicht.
Putz ist nicht gleich Putz. Im Bad braucht es einen anderen Aufbau als im Wohnzimmer, im feuchten Kellersockel einen anderen als am Giebel. Wir wählen das System nach dem Untergrund und nach der Belastung – nicht nach dem, was gerade auf dem Wagen liegt.
Innen arbeiten wir mit Gipsputzen für glatte, schnell belegbare Flächen und mit Kalkzementputzen überall dort, wo Feuchtigkeit im Spiel ist. Außen kommen mineralische und organische Systeme zum Einsatz, je nachdem, ob die Fläche mit einer Dämmung überzogen wird oder direkt auf dem Mauerwerk sitzt.
Was wir verputzen
- Innenputz in Gips, Gips-Kalk und Kalkzement
- Außenputz mineralisch oder organisch
- Oberputz in Rillen-, Scheiben- und Kellenschlagstruktur
- Sanierputz bei feuchtebelasteten Wänden und im Keller
- Ausbesserungen nach Elektro- und Sanitärarbeiten
- Q3- und Q4-Spachtelung für glatte Wände
- Sockelputz und Spritzschutzbereich
- Untergrundvorbereitung, Haftbrücken und Putzprofile
Projekt
Kirche in Niedersimten: Putz als Grundlage der Neufassung
Ein Kirchenraum stellt an den Putz dieselben Anforderungen wie jede andere Wand – nur auf großer Fläche und mit schwieriger Geometrie. Gewölbe, Fries und Apsiskalotte brauchen einen Untergrund, der eben ist und trägt, bevor überhaupt an den Anstrich zu denken ist.
Weitere Bilder aus diesem Projekt zeigen wir auf unserer Seite Maler in Pirmasens.
Feuchte Wände: Sanierputz ist kein Zaubermittel
Ein Sanierputz nimmt Salze auf und lässt Feuchtigkeit verdunsten, ohne dass die Oberfläche absandet. Er ist damit die richtige Lösung nach einer Abdichtung – aber kein Ersatz für sie. Wo Wasser dauerhaft nachläuft, muss zuerst die Ursache weg. Wir sagen Ihnen, was wir sehen, auch wenn die Antwort unbequem ist.
Q-Stufen: wie glatt soll es werden?
| Stufe | Ergebnis | Sinnvoll bei |
|---|---|---|
| Q2 | Standard, für Raufaser und strukturierte Tapeten | Normalfall im Wohnbereich |
| Q3 | zusätzlich geglättet | feine Tapeten, matte Anstriche |
| Q4 | vollflächig gespachtelt, nahezu spiegelglatt | Glanzlacke, Streiflicht, große Fensterflächen |
Je höher die Stufe, desto mehr Material und Arbeitszeit. Wir erklären den Unterschied vorher, damit Sie nicht für eine Qualität zahlen, die im fertigen Raum niemand sieht – oder sich hinterher über Schatten im Streiflicht ärgern.
Häufige Fragen dazu
Wie lange muss neuer Putz trocknen, bevor gestrichen wird?
Faustregel für mineralische Putze: ein Tag Trocknung je Millimeter Schichtdicke. Bei 10 mm Gipsputz sind das rund zehn Tage, bei Kalkzement außen deutlich länger. Wer zu früh streicht, schließt die Feuchte ein.
Können Sie auch nur ausbessern?
Ja. Nach Elektro- oder Sanitärarbeiten, nach dem Entfernen einer Wand oder bei Löchern in der Fassade machen wir auch kleine Flächen. Bei sichtbaren Wänden weisen wir darauf hin, wenn eine Ausbesserung später durchschlagen wird.
Was ist der Unterschied zwischen Rillen- und Scheibenputz?
Beim Rillenputz zieht das Korn beim Reiben eine Furche – das ergibt das typische Wurm- oder Kratzmuster. Beim Scheibenputz wird flach gerieben, das Korn bleibt sichtbar, die Fläche wirkt ruhiger. Beides ist Geschmackssache, die Haltbarkeit ist gleich.
Angebot anfordern – kostenlos und unverbindlich
Wir schauen uns Ihr Objekt vor Ort an, beraten Sie und rechnen Ihnen die Sache ehrlich durch.
