
Leistung
Schimmelsanierung
Schimmel überstreichen macht ihn unsichtbar, nicht weg. Wir suchen erst die Ursache – und sanieren dann so, dass er nicht wiederkommt.
Schimmel ist kein Schönheitsproblem, sondern ein Gesundheitsthema. Sporen belasten die Raumluft, und wer empfindlich ist, merkt das als Reizhusten, Kopfschmerz oder Allergie. Deshalb gilt: Erst die Ursache finden, dann sanieren. Wer die Reihenfolge tauscht, hat den Fleck nach einem halben Jahr wieder.
Die Ursachen sind fast immer eine von vier: eine Wärmebrücke, an der die Wandoberfläche zu kalt ist; zu wenig Luftwechsel bei zu viel Feuchte; ein Wasserschaden, der nie richtig getrocknet wurde; oder aufsteigende Feuchte im Sockelbereich. Wir messen Oberflächentemperatur und Luftfeuchte, sehen uns an, wo der Befall sitzt, und ordnen ihn ein.
Wir sind ein Fachbetrieb mit Sachkundenachweis für Schimmelsanierung und arbeiten nach den anerkannten Regeln – mit Abschottung, Absaugung und Schutzausrüstung, damit die Sporen nicht durch die ganze Wohnung wandern.
So läuft eine Sanierung ab
- Ortstermin: Befall aufnehmen, Ursache eingrenzen
- Oberflächentemperatur und Raumluftfeuchte messen
- Arbeitsbereich abschotten und Unterdruck herstellen
- Befallenes Material entfernen, nicht nur behandeln
- Untergrund desinfizieren und trocknen
- Ursache abstellen: Dämmung, Abdichtung oder Lüftung
- Aufbau mit Kalk-, Silikat- oder Sanierputzsystem
- Beratung zu Lüftung und Heizverhalten danach
Was ein Anstrich kann – und was nicht
Es gibt schimmelhemmende Anstriche, und wir setzen sie ein. Sie sind aber die letzte Schicht einer Sanierung, nicht ihr Ersatz. Ein Fungizid im Anstrich verzögert einen Neubefall, es beseitigt keine kalte Wand und keinen Wasserschaden. Wenn Ihnen jemand anbietet, den Fleck einfach zu überstreichen, ist das keine Sanierung.
Ab wann sollte ein Fachbetrieb ran?
Kleine Flecken bis etwa eine halbe Handfläche kann man selbst behandeln. Größere Flächen, wiederkehrender Befall, Schimmel hinter Möbeln, in der Dämmung oder nach einem Wasserschaden gehören in fachliche Hände – auch, weil beim Entfernen mehr Sporen freigesetzt werden als vorher in der Luft waren.
Nach einem Wasserschaden: Wichtig ist, dass der Aufbau wirklich trocken ist, bevor wieder verputzt und gestrichen wird. Wird eine Restfeuchte eingeschlossen, kommt der Schimmel zurück – dann allerdings unsichtbar hinter dem neuen Aufbau.
Häufige Fragen dazu
Warum kommt der Schimmel immer an derselben Stelle wieder?
Weil die Ursache noch da ist. Meist ist es eine Wärmebrücke – eine Zimmerecke an der Außenwand, eine Fensterlaibung, ein Rollladenkasten. Dort ist die Wandoberfläche im Winter so kalt, dass die Luftfeuchte daran kondensiert. Solange sich das nicht ändert, hilft kein Anstrich.
Reicht Lüften wirklich aus?
Manchmal ja. Drei- bis viermal am Tag fünf Minuten quer lüften bringt mehr als ein den ganzen Tag gekipptes Fenster – das kühlt nur die Laibung aus und schafft genau dort die nächste Wärmebrücke. Wo die Bausubstanz das Problem ist, reicht Lüften allerdings nicht.
Muss ich während der Sanierung ausziehen?
In der Regel nicht. Wir schotten den Arbeitsbereich ab und arbeiten mit Absaugung. Bei großflächigem Befall über mehrere Räume kann es sinnvoll sein, für ein paar Tage auszuweichen – das besprechen wir vorher.
Zahlt das die Versicherung?
Wenn der Schimmel Folge eines versicherten Wasserschadens ist, häufig ja. Bei Schimmel durch Baumängel oder Nutzungsverhalten in der Regel nicht. Wir dokumentieren den Befund mit Fotos und Messwerten, damit Sie etwas in der Hand haben.
Angebot anfordern – kostenlos und unverbindlich
Wir schauen uns Ihr Objekt vor Ort an, beraten Sie und rechnen Ihnen die Sache ehrlich durch.