Kosten
Was kostet ein Maler?
Wir nennen keine Fantasiepreise – aber wir erklären, was den Preis bestimmt und worauf Sie beim Vergleich von Angeboten achten sollten.
Die meisten Betriebe schweigen zum Thema Preis. Wir halten das für den falschen Weg – Sie wollen vor dem ersten Telefonat wissen, ob Ihr Vorhaben in Ihrem Rahmen liegt. Deshalb hier offen, was den Preis macht.
Sechs Dinge bestimmen den Preis
- Die Fläche. Nicht die Wohnfläche, sondern die tatsächlich zu bearbeitende Fläche – Wände, Decken, Laibungen, Sockel.
- Der Zustand des Untergrunds. Ein intakter Putz braucht Grundierung und zwei Anstriche. Ein sandender, rissiger Altputz braucht davor Reinigung, Ausbesserung, eventuell Armierung. Das ist der Posten mit der größten Spannweite.
- Das Gerüst. Höhe, Umfang, Standdauer und ob es auf öffentlichem Grund steht. Weil wir unser Gerüst selbst stellen, entfallen bei uns die Standgebühren, die bei zugemieteten Gerüsten wöchentlich anfallen.
- Das Material. Zwischen einer einfachen Dispersionsfarbe und einer Silikatfarbe mit 20 Jahren Farbtongarantie liegen Welten – im Preis wie in der Haltbarkeit.
- Die Zugänglichkeit. Hanglage, enge Straße, kein Platz für den Wagen, Arbeiten in bewohntem Zustand: Alles das kostet Zeit.
- Nebenleistungen. Abdecken, Möbel rücken, alten Belag entsorgen, Endreinigung. Bei uns stehen sie im Angebot, damit Sie sie sehen.
Worauf Sie beim Angebotsvergleich achten sollten
- Sind alle Positionen einzeln aufgeführt oder steht da nur eine Summe?
- Steht das Gerüst als eigener Posten drin – mit Standdauer?
- Ist die Untergrundvorbereitung beschrieben oder nur „Anstrich“?
- Welches Produkt und welche Anzahl Anstriche sind genannt?
- Sind Entsorgung und Endreinigung enthalten?
- Gibt es einen verbindlichen Ausführungszeitraum?
- Ist der Betrieb in der Handwerksrolle eingetragen?
Vorsicht bei Pauschalpreisen am Telefon
Ein Preis, der ohne Besichtigung genannt wird, ist entweder mit großem Puffer kalkuliert – dann zahlen Sie zu viel – oder er hält nicht, und Sie bekommen Nachträge. Beides ist für Sie schlechter als ein Termin vor Ort, der eine Stunde dauert und nichts kostet.
Zuschüsse für die Dämmung
Bei einer Fassadendämmung übernimmt der Staat einen Teil der Kosten – vorausgesetzt, der Antrag ist vor der Auftragsvergabe gestellt. Was dazugehört und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, steht auf Förderung für die Fassadendämmung.
Häufige Fragen dazu
Warum nennen Sie keine Festpreise auf der Website?
Weil jeder Preis, der ohne Besichtigung genannt wird, entweder zu hoch ist oder später nachverhandelt werden muss. Zwei gleich große Häuser können sich im Aufwand um den Faktor zwei unterscheiden – je nach Untergrund, Gerüst und Zugänglichkeit. Was wir zusagen können: Nach der Besichtigung bekommen Sie einen Preis, der hält.
Kostet die Besichtigung etwas?
Nein. Anfahrt, Besichtigung, Aufmaß, Beratung und das schriftliche Angebot sind kostenlos und unverbindlich.
Gibt es Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?
Bei klar umrissenen Arbeiten – Fassade, Wohnung streichen, Boden verlegen – arbeiten wir mit Festpreis. Bei Sanierungen, deren Umfang sich erst beim Öffnen zeigt, rechnen wir nach Aufwand ab und sagen vorher, mit welcher Spanne zu rechnen ist.
Kann ich Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen?
Für Arbeiten im selbst genutzten Wohnraum können Privatpersonen einen Teil der Lohnkosten steuerlich geltend machen. Materialkosten zählen nicht dazu. Wir weisen die Lohnkosten auf der Rechnung getrennt aus, damit Sie sie beim Finanzamt einreichen können. Die Höhe und die Bedingungen ändern sich – fragen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater.
Wie sieht Ihr Angebot aus?
Jede Leistung als eigene Zeile mit Menge, Einheit und Einzelpreis. Gerüst, Entsorgung und Nebenleistungen stehen sichtbar darin, nicht versteckt im Quadratmeterpreis. So können Sie unser Angebot mit anderen vergleichen.
Konkreter Preis für Ihr Objekt
Eine Stunde vor Ort genügt uns meistens. Danach wissen Sie, woran Sie sind.